BARF - ein Erfahrungsbericht

Tja, warum barfen?

1993 zog mein erster eigener Hund bei mir ein. Ich kaufte das beste Futter, was Supermarkt und Werbung zu bieten hatte. Im Laufe der Jahre änderte sich die Erkenntnis zu industriellen Futtermitteln. Ich informierte mich über die neuen Futtersorten, die "artgerechte Ernährung" versprachen und war entsetzt, was da so alles als "Futtermittel" angepriesen wurde.

Ich wechselte die Futter oft, denn laufend kam etwas Besseres. Immer wieder las ich über Barf, die "biologisch artgerechte Rohfütterung" und diese "Religion", die darum betrieben wurde, war mir mehr als suspekt.

An was man da alles denken musste, dieses Pülverchen, die Enzyme, das Vitamin... so ernährte ich mich ja nicht mal selber!

Dann lernte ich "Barfer" kennen...der faulige Gestank von dem rohen Fleisch liess nur einen Gedanken zu: NIEMALS würde ich SO füttern.

BARFen ist nichts für mich - oder doch?

Ich fütterte hochwertige Nassfutter, beraten durch Andrea Mohr, die ich im Internet kennen gelernt hatte, und war zufrieden damit. Andrea versuchte zwar immer wieder mich sanft von Rohfütterung zu überzeugen, aber ich wollte da einfach nicht ran. Dieses Hantieren mit dem müffeligen Fleisch - nein danke.

Dann besuchte Andrea mich mit ihrem Spike. Als sie ihre Sachen auspackte, sagte sie: "Stört Dich doch nicht, wenn ich Spikes Fleisch in den Kühlschrank stelle?" Und ob mich das störte, hatte ich doch das stinkende Zeug vor Augen, was ich so als "Barf" kennen gelernt hatte. Ich habe nichts gesagt, man traf sich ja zum ersten Mal...Umso erstaunter war ich, als der Hund sein Essen bekam. Fleisch, wie man es bei jedem Schlachter findet. Geruchsfrei, absolut einwandfrei. Als ich Andrea dann meine Bedenken offenbahrte, hat sie mich erstmal ausgelacht und dann haben wir stundenlang geredet.

Kurz und gut, bei meinem Gegenbesuch konnte ich mir den Raum angucken, in dem das Fleisch verarbeitet wurde, ich sah es in der Form, in dem es aus dem Schlachthof kam und wie es verarbeitet wurde. Alles war geradezu steril sauber, man roch nicht, dass da mit Fleisch gearbeitet wurde und die handlichen Portionspackungen, die letztlich dabei herauskamen, begeisterten mich.

Ich hatte einen alten Hund, den ich nicht mehr umstellen wollte, also blieb ich bei dem Nassfutter.

BARF für PekinesenMeine Hündin ging über die Regenbogenbrücke und es zog zu meiner Yorkie-Mix-Hündin Caprice der Pekinesenjunge Teddy bei mir ein. Caprice hatte oft Durchfall und Teddy kratzte sich scheinbar ohne Grund. Jetzt überzeugten Andrea und Jörg mich, dass der Zeitpunkt gekommen war, endlich umzustellen.

Was soll ich sagen. Ich nehme die Mixe, taue sie auf, koche Reis dazu, schnippel Gemüse klein, was ich eh gerade da habe und meine Hunde sind begeistert. Caprice hatte seitdem NIE wieder Durchfall, keiner der Hunde hat Blähungen und Teddy kratzt sich nicht mehr! Beide haben ein viel schöneres Fell bekommen und sind richtig gut drauf.

Rohfütterung ist artgerechte Ernährung

Keine Enzyme, Vitamine, Pülverchen etc. Klar, wer gibt den Wildtieren auch diese Zusätze. Rohfütterung ist keine Religion, sondern artgerechte Ernährung, deren Sinn man im Erfolg sieht!

Meine Katzen essen leider kein rohes Fleisch... auch gekocht kann ich sie nicht davon überzeugen. Aber sie bekommen seit 2004 mit RopoCat ein ausgewogenes Nassfutter, das einer artgerechten Ernährung sehr nahe kommt. Auch für die Empfehlung bin ich Andrea sehr dankbar. Keine Durchfälle mehr, keine Blähungen, schönes Fell und alle Werte im grünen Bereich.

Mohrs haben mich nie gedrängt, auf Fleisch umzustellen. Sie haben mir Zeit gelassen, bis ich selber überzeugt war, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist und mir bis zu dem Zeitpunkt vernünftige Alternativen empfohlen.

Heute könnte ich mich ärgern, dass ich nicht schon viel früher umgedacht habe, aber so ist das nun einmal, Mensch muss lernen und sich in unserer Industriegesellschaft darauf besinnen, was die Natur uns in ihrer ureigensten Form bietet.

Der Erfolg gibt uns Recht.

Katja Bartsch - Niedersachsen

Zurück

Socialmedia

 



Newsletter-Anmeldung

E-Mail-Adresse:

Wichtiges

Adminbereich

Willkommen zurück!

E-Mail-Adresse:
Passwort:
Passwort vergessen?

Inhalte

Informationen